Pressestimmen zu Ausstellungen des ALICE - Museum für Kinder im FEZ-Berlin

Willkommen@HotelGlobal

Aktuell: Noch bis zum bis 17. Dezember 2017 im Museum Arbeitswelt Steyr

Kinder lernen im "Hotel Global" viel über die Globalisierung
In der Dasa in Dortmund gibt es eine neue Ausstellung. Am Anfang bekommt man einen blauen Reisepass und dann warten acht Figuren auf die Kinder.(...) An der Rezeption werden die Gäste freundlich empfangen: "Willkommen im Hotel Global!" Beim Einchecken bekommen die großen und kleinen Besucher einen blauen Reisepass überreicht. In der Eingangshalle, in der es auch eine Küche gibt, warten acht Figuren. Alle wollen eine Geschichte erzählen. Ein etwas merkwürdiges Hotel ist es schon, das die Dasa in Dortmund da aufgebaut hat. Aber es sieht ziemlich spannend aus. DER WESTEN
http://www.derwesten.de

Ist es möglich, gemäß der Ring-Parabel, die Lessing in seinem aufklärerischen Drama "Nathan der Weise" beschrieb in einer globalen Welt zusammenzuleben? Eine Vision von einem Leben in Gerechtigkeit, Frieden und Versöhnung vermittelt die interaktive Ausstellung "Willkommen@Hotel Global", in der insbesondere junge Besucher bis 18. Oktober im Hafenmuseum Speicher XI die globalisierte Welt erforschen können. "Als wir die Schau in Berlin entdeckt haben, war uns klar, dass wir sie unbedingt für das Hafenmuseum haben wollten", unterstrich Kuratorin Anne Schweisfurth vom Hafenmuseum bei der Ausstellungseröffnung.(...) WESERKURIER, 26.3.2015
http://www.weser-kurier.de

"Die internationalen Verflechtungen von Wirtschaft, Politik, Kultur, Umwelt und Kommunikation werden deutlich." Und: "Jeder von uns kann etwas verändern - die Ausstellung bietet hierfür viele Ideen. Kreiszeitung, 1.3.2015
http://www.kreiszeitung.de

Am 7.11.2011 war die Redaktion von Kakadu (Deutschlandradio Kultur) in der Ausstellung "Willkommen@HotelGlobal.
http://www.kakadu.de/inhalt/5843/audio

Entsprechend interessant ist die Antwort auf die Frage, was Globalisierung überhaupt bedeutet? Eine Antwort speziell für Kinder und Jugendliche, die heute mit diesem Phänomen aufwachsen, versucht die Ausstellung Willkommen@ HotelGlobal. Die wichtigste Erkenntnis: Globalisierung berührt tatsächlich alle Menschen auf der Erde - sie sind ihr aber nicht nur hilflos ausgeliefert und leiden unter ihr, sondern gestalten sie durch ihr eigenes Verhalten auch ganz erheblich selbst mit. AOK Bremen-Bremerhaven
https://www.aok.de

Pop up Cranach

Aktuell: Noch bis zum 24. September 2017 im Schloss Güstrow - Staatliche Museum Schwerin/Ludwigslust/Güstrow

Die interaktive Schau war schon vor Beginn des offiziellen Cranach-Jahrs 2015 ein Hit. (...) Ein großer Spaß - für Kinder und Erwachsene.  FOCUS Online, 3.1.2015
focus.de

Die Zahl hat selbst die Ausstellungsmacher überrascht: Weit über 15 000 Besucher/innen wollten Lucas treffen. (...)Doch nun heißt es Abschied nehmen von den beiden faszinierenden Künstlern der Renaissance, von Lucas und Lucas Cranach. Am Sonntag, den 12. April, öffnet die Kinderausstellung POP UP CRANACH, das einzigartige kunstpädagogische Projekt, das gerade von Kulturstaatsministerin Monika Grütters für den Preis für Kulturelle Bildung nominiert wurde, in der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin zum letzten Mal seine Türen. ytti, 24.2.2015
ytti.de

So poppig wie der Name wirken auch die bunten Mitmachstationen in der Wandelhalle. Während die "echten" Cranach-Bilder gleich nebenan hängen, geraten sie in der Familienausstellung per App in Bewegung, verwandeln sich in Einzelteile, Geräusche, Spiel- und Farbwelten. Märkische Oderzeitung, 30.9.2014
moz.de

Vielfalt ist das Markenzeichen Lucas Cranachs des Jüngeren. Der Meister soll verstanden werden. Deshalb ist von der Stiftung Luthergedenkstätten und dem Museum für Kinder im FEZ Berlin mit "Pop up Cranach" eine Mitmachausstellung auf den Weg gebracht worden, die Kinder, Jugendliche und Familien zur Reise in die Welt Cranachs einlädt.  Leo Magazin, 27.5.2015
www.leo-magazin.com

Als echte Kunstdetektive können diese die Rätsel im prächtigen Bilderkosmos der Familie Cranach entschlüsseln - spielerisch, mit Spaß und nur ein paar Meter vom Original entfernt ... POP UP CRANACH ist Cranach zum Anfassen. (...) Bei der Ankunft nehmen die ALICE-WISSER jeden Einzelbesucher mit mindestens einem Lächeln in Empfang, erklären den Ablauf des Besuchs und weisen auf Hintergründe hin. Kinderzeitmaschine.de, 15.3.2015
www.kinderzeitmaschine.de

(...) Ganz anders im Obergeschoss, wo die Besucher den alten Meistern ein Stockwerk tiefer sozusagen auf dem Kopf herum tanzen können. (...) In Berlin waren sogar die Kleinsten für den alten Meister zu begeistern. So war der KiTa-Freitag für Kindertagesstätten über Monate ausgebucht.  Mitteldeutsche Kirchenzeitung, 28.7.2015
mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de


Die temporäre Installation POP UP CRANACH lädt ein zum praktisch-sinnlichen Kunstgenuss für Kinder und ihre Familien. (...) "Pop up Cranach" versteht sich als Labor des Fragens und des vielschichtigen Bilderlesens. Die jungen Besucher*innen fallen buchstäblich von Bild zu Bild und werden zu einer Reise in eine unbekannte Welt eingeladen. Kultur bildet. Das Portal für kulturelle Bildung
kultur-bildet.de

Erzähl mir was vom Tod

Aktuell: Noch bis zum 1. Juli 2018 im Alice - Museum für Kinder

Artikel zu Präsentationen in Innsbruck, Wien und Neu-Ulm, 2015, 2011, 2009

 

Der Tod bleibt keinem Menschen erspart, aber reden will niemand darüber. Eine sehenswerte Ausstellung im Gotischen Keller der Hofburg Innsbruck widmet sich diesem Tabu. Das Bemerkenswerte: Es ist eine Ausstellung für Kinder. Die gehen erfischend heiter mit dem Thema um. Sie sprechen, wo Erwachsene schweigen.  Krone Innsbruck, Kultur, 16. September 2015

Eine wertvolle Ergänzung bietet für das junge Publikum ab 12. September eine eigene Kinderausstellung. (...) Also keine leichte Sache, doch es ist machbar, zumal Themen wie „Alter“, „Zeit“ und „Vergänglichkeit“ spielerisch und anschaulich präsentiert werden.(...) Bewusst verzichtet die Ausstellung sowohl in der Gestaltung als auch in der pädagogischen Vermittlung auf vordergründige Didaktik oder lineare Führung.
kultur.tirol.at

 

André (11) und Rita (10) sind die ersten, die die Ausstellung prüfen durften. Ihr Lachen hallt durch das Gewölbe. Der Tod soll eben nicht gruselig sein. Die zwei Kinder finden die Ausstellung "voll cool". Mein Bezirk.at, 14.9.2015
meinbezirk.at/innsbruck

Trost in der Erinnerung - Eine Interaktive Ausstellung im Neu-Ulmer Kindermuseum zeigt einfühlsam, dass der Tod zum Leben gehört.
Weiße, leere Zettel warten auf die Gedanken, die sich am Ende der Ausstellung bei den Besuchern aufgestaut haben. Die Frage „Was kommt nach dem Tod“, lockt sie aus den Fingern. Jemand notiert: „Man wird ein Geist.“ Ein anderer: „Etwas unbeschreiblich Schönes – Frieden.“ Friedlich wirkt auch der mit weißen Wänden abgeteilte Raum im dritten Stock des Neu-Ulmer Kindermuseums, dessen Teppich nur auf Strümpfen betreten werden darf. An Spangen kann man seine Antwort klammern und über den Köpfen schweben lassen. Auch die Äste eines kahlen, weißen Baumes nehmen die aufgeschriebenen Aussagen auf. Die Ausstellung „Erzähl’ mir was vom Tod“ rührt an den Ängsten, setzt Erinnerungen frei und Wünsche. Auf dem weichen Boden ist Raum zum Innehalten. In der Mitte, in einen Glaskasten eingelassen, liegt ein Kinderskelett. Das Skelett des toten Kindes verbreitet nichts Gruseliges wie die Imitationen in einer Geisterbahn, sondern wirkt sachlich und stilvoll. In einer Regalwand sind Grabbeigaben ausgestellt: alte Tongefäße, Kuscheltiere und Spielzeugautos, wie man sie heute einem jungen Mensch in den Sarg legt. Das Konzept der Ausstellungsmacher Claudia Lorenz und Klemens Kühn überzeugt mit Ästhetik. (…)
sueddeutsche.de, 31. Oktober 2011 von Sabine Buchwald

Diese Ausstellung Erzähl mir was vom Tod ist inzwischen ein Publikumsmagnet. Zurecht! Denn die liebevoll gestalteten Räume laden ein, offen und doch sensibel über das Thema Tod zu sprechen. Und das Bedürfnis zu verstehen, was mit verstorbenen Menschen geschieht, ist bei Kindern stark ausgeprägt.
Radio Bayern 2, Kulturleben, 17. November 2011

"Ich komme als Vogel wieder"
Das Kindermuseum im Neu-Ulmer Edwin-Scharff-Museum widmet dem Tabuthema Tod eine Jahresausstellung. "Erzähl mir was vom Tod!" heißt die vom Berliner Kindermuseum FEZ kreierte Schau. Sie informiert weniger über das Sterben und seine begleitenden globalen Riten, sondern reflektiert, was Kinder mit dem Tod assoziieren. (…)
Über der ganzen Ausstellung liegt, auch zu gut besuchten Zeiten, eine große Ruhe, eine zurückgenommene Neugier, zu der kein didaktischer Kniff zwingt, die vielmehr aus den Kindern selbst zu kommen scheint. Als ahnten alle, dass hier etwas Wichtiges zu lernen ist. (…)
So einfach als habe man irgendein Freizeitprogramm absolviert, spaziert keiner aus der Ausstellung wieder heraus. Das Reden über den Tod geht weiter, gleich im Auto oder zu Hause, noch am Abend oder am nächsten Tag. Und dann, hoffentlich, immer wieder, wenn es der Anlass gebietet, wenn die Großeltern sterben oder ein lieber Menschen schwer krank wird. Mit dem Schmerz, den der Tod den Hinterbliebenen bereitet, muss jeder selber klar kommen, darüber kann die Ausstellung nichts berichten und will es auch nicht. Ihr Thema ist im Kern ja etwas ganz anderes: das Leben.
Stuttgarter Zeitung, 8. November 2011 von Rüdiger Bäßler

Die Mischung aus Spiel und Ernst ist behutsam austariert, verharmlosend ist die Schau deshalb aber nicht. (…) Die Räume sind absichtlich klein gehalten, denn das schwierige Thema eignet sich (...) nun wirklich nicht für Klassenstärken. Man kann also auf wohltuende Art allein sein und ein bisschen nachdenken. (…) Was nach dem Tod passiert, darauf findet man hier keine einfache Antwort – aber Raum, darüber nachzudenken. Vielleicht ist der Tod wie schlafen, sagt (die 7 jährige) Norina: „Und wenn man Glück hat, träumt man was Schönes, und der Traum ist unendlich lang.“ (…)
Ulmer Kulturspiegel, 13. Oktober 2011 von Lena Grundhuber

"Und was kommt danach? Sinnvoller Tabubruch im Zoom Kindermuseum. (. . .) Von Traurigkeit ist bei den 12 Stationen nur selten etwas zu spüren, viel eher wird Mut gemacht, den Tod als einen Teil des Lebens zu sehen."
Kurier, Wien, 12. März 2009

"Die erfolgreiche Kinderausstellung aus Berlin macht nicht traurig, ganz im Gegenteil. Mit viel Humor und Wissen begegnen die kleinen Besucher dem von vielen gefürchteten Ende des Lebens. (. . .) "
Falter, Stadtzeitung, Wien, Nr. 16 / 2009

Mäuse, Money und Moneten

Artikel zu Präsentationen in Hofheim am Taunus, Nürnberg und Stade, 2015/ 2010/ 2009


Besuch beim Goldesel.
Ein begehbarer Tresor steht im Hofheimer Stadtmuseum. Um die mächtige Tür zu öffnen, tippt man einen Code ein, dreht ein großes Rad. Es erwarten einen staunenswerte Dinge, eine regelrechte Wunderkammer. Ihr Inhalt: Exponate rund um das liebe Geld. Der Tresor ist das Herzstück der Kinder-Mitmachausstellung „Mäuse, Money und Moneten“. Viele andere Teile der Schau verlocken zum Mitmachen. (...) Von Armut über Blüten, Cullinan, den größten je gefundenen Diamanten, und Dagoberts Ducks Glücksgroschen bis zu Überfall, Versteigerung, einem Datenkabel als Symbol des Handelssystems Xetra, einem Foto vom Steingeld von der mikronesischen Insel Yap und dem mit Fragezeichen versehenen Spruch „Zeit ist Geld“ findet man dort alphabetisch geordnet unzählige Objekte, Symbole und Texte. Mal sind sie wertvoll, mal regen sie zum Denken an, mal sind sie einfach nur witzig. FRANKFURTER RUNDSCHAU, 7.11.2014
www.fr-online.de


Bereits am Eröffnungstag bewies großer Andrang und Interesse, dass diese Ausstellung für kleine und große Kinder ab sechs Jahren ein Besuchermagnet werden könnte.
Hofheimer Zeitung, 11.11.2014

 

"Eine Menge über Zahlungsmittel kann man in einer neuen Ausstellung im Stadtmuseum lernen. "Mäuse, Money und Moneten" heißt die nicht nur für Kinder gedachte Schau." Höchster Kreisblatt, 7. November 2014

 

Die Ausstellung erklärt Eltern und Kindern verständlich und kindgerecht wirtschaftliche Zusammenhänge. Sie führt Kinder spielerisch und informativ an einen verantwortlichen und bewussten Umgang mit Geld heran. Und sie lässt alle Besucher hinter die Kulissen der Welt des Geldes blicken. FAZ Kulturkalender
literaturkalender.faz.net


"(…) Drittklässler der Burggrabenschule durften am Freitag schon mal testen, wie das mit der ersten Mitmachausstellung des Hauses für Kinder funktioniert. Und die waren nach gut anderthalb Stunden richtig Feuer und Flamme. (…) Ausgeliehen hat das Schwedenspeichermuseum die Schau beim Berliner Familienzentrum FEZ, dem es besonders wichtig war, dass Kinder das Thema wirklich verstehen können. Bloßes Herumgehen in der Ausstellung ist deshalb nicht möglich, weil Anleitung und Rollenspiele mit zum Konzept gehören."
Tageblatt, Stade, 15. August 2009

 

"Kling-Kling! Die Lade geht auf, die Muscheln verschwinden in der Kasse. Konrad (9) ist zufrieden. Er hat heute viel Muschelgeld kassiert. "Wie das mit dem Geld funktioniert, ist super spannend", findet der Schüler. Gemeinsam mit seinen Klassenkameraden ist er in der Ausstellung im Stader Schwedenspeicher für Kinder, Familien und Schulklassen."
Hamburger Abendblatt, 17. August 2009

 

"Vom nächsten Raum sind die Mädchen besonders begeistert: Hier können sie wie Dagobert Duck im Geld baden oder Geld drucken, um es ganz professionell bei der Bank anzulegen oder im Kaufmannsladen auszugeben. Besonders "cool" finden sie die grauen Westen, mit denen sie sich schnell in Banker verwandeln. In Zahlen versunken sitzen die einen hinter dem Schalter und bearbeiten Sparbücher und Kreditkarten, die anderen wollen als Kunden ganz innovativ ein "Kaffeebohnenkonto" eröffnen."
Tageblatt, Stade, 10. September 2009

Bären, Bullen und Börsianer

Artikel zu Präsentationen in Hofheim am Taunus, Hannover und Berlin

 

Ein besonderes Angebot für Schulklassen heißt „Bären, Bullen und Börsianer". Dieses Börsenspiel für Schüler ab 13 Jahren unterscheidet sich von bekannten Simulationen im Internet und von Brett- oder Kartenspielen dadurch, dass es den Parketthandel in Echtgröße nachvollzieht. Gespielt wird auf einer raumgroßen Spieloberfläche, die Platz für ca. 30 Mitspieler bietet.
Wochenzeitung für den Main-Taunus-Kreis, 19.11.2014

(...) Die mysteriöse Welt des Börsenhandels wird hier ganz real und nachvollziehbar. 
Das Spielfeld ist ein richtiger Börsensaal – auf einer Börsenwand werden die Kurse in Echtzeit fixiert. Die Jungaktionäre diskutieren auf turbulenten Hauptversammlungen über nicht weniger als z.B. die Zukunft der digitalen Kommunikation oder die Mobilität der Gesellschaft. In drei Stunden tauchen sie ein in eine spannende neue Welt, in der neben einem Gespür für Zahlen auf jeden Fall auch soziale Kompetenz gefragt ist.
www.muenzenwoche.de, 05.02.2015


Egal, Mann, unsere Aktie steht immer noch bei 1400 Punkten
Bei einem Börsenspiel im Berliner FEZ Museum können Jugendliche die Börse kennen lernen: Sie dealen mit Aktien, organisieren Hauptversammlungen und entwickeln innovative Produkte. Das Ergebnis: Ein etwas ungewöhnlicher Tag am Parkett. 30 Jugendliche sitzen in Gruppen zusammen, sie diskutieren laut, machen sich Notizen, rufen sich etwas zu. Doch es geht nicht um die aktuelle Platte von Eminem, nicht um die neuste Mode. Stattdessen schallt durch den Raum: „Ey, wenn Ihr unsere Aktien verkauft, dann verkaufen wir Eure. Ist das klar?“
Eine ungewöhnliche Drohung, die da durch das Familienzentrum FEZ im Osten Berlins schallt. Denn hier findet heute erstmals das Börsenspiel „Bären, Bullen und Börsianer“ statt, in dem Jugendliche die Funktionsweisen der Börse kennen lernen sollen. Die Mitarbeiter des FEZ hatten schon in der Vergangenheit durch die Mitmach-Geld-Ausstellung „Mäuse, Money und Moneten“ viel Engagement für die finanzielle Bildung von Kindern gezeigt. In diesem Jahr haben sie sich nun das Thema Börse vorgenommen – keine einfache Materie. Stefan Ostermeyer vom FEZ hat das Spiel „Bären, Bullen und Börsianer“ konzipiert: „Das Spiel soll den Kindern und Jugendlichen die Grundprinzipien der Börse vermitteln, wie und warum sich zum Beispiel Kurse bewegen. (...)„Ich habe extra Unternehmen gewählt, mit denen die Jugendlichen etwas anfangen können, die aus ihrer Lebenswelt stammen“, erklärt Ostermeyer, der bei der heutigen Premiere selbst recht aufgeregt ist. In der Mitte des Raumes steht ein riesiges buntes Spielfeld, an der Wand prangt eine große Kurstafel. Die Kleinunternehmer müssen Aktien kaufen und verkaufen, gleichzeitig aber auch ein innovatives Produkt entwickeln, dieses auf einer Hauptversammlung vorstellen und die Aktionäre von dem Projekt überzeugen. Jörg Walter kommt und hilft: Er berät das „Studio Babelsberg“ bei der Entwicklung eines neuen Kinos – und das macht der Mann, der im echten Leben Vorstand der Berliner Börse ist, heute ganz ohne Beratungsvertrag. Er ist bei der Einweihung des Börsenspiels Ehrengast, denn die Berliner Börse hat das Projekt finanziert – mit dem Geld, das aus der Versteigerung ihres alten Börsenparketts erlöst wurde. Langsam geraten die Jugendlichen in Fahrt, vor allem die Jungs von Apple: „Ey, der iPod ist total gut. Und unsere Aktie steigt. Cool!“ Jörg Walter freut sich: „Ich hätte mir das nie so lebendig vorgestellt. Ich finde es großartig, wie die Jugendlichen lernen, welche Konsequenzen ihr Handeln hat.“(...)

www.boerse-online.de, 31.5.2007
Wissen/ Specials: Familie und Geld, Von Hannah Wilhelm-Fischer