Ein kooperatives Echtzeitabenteuer

Escape to Freedom

Neue Ausstellung: ab 5. September 2019

Schirmherr: Thomas Lilge (gamelab.berlin)

 

Realisiert aus Mitteln des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.
In Kooperation mit dem Johann-Gottfried-Herder Gymnasium (Berlin-Lichtenberg)Kuratiert von Schüler*innen aus vier Berliner Schulen


Radio TEDDY

Ein Raum. Ein Team. Die Uhr läuft.

2019 geht es im Alice-Kindermuseum mit Escape to Freedom um das Freisein.Wann bin ich frei? Was schränkt meine Freiheit ein? Was bedeutet heute eigentlich Freiheit?

Für die Ausstellung Escape to Freedom verwandelt sich das Kindermuseum in ein großes, erlebbares Spiel. Angelehnt an das Prinzip der Escape Rooms, widmen sich fünf interaktive Räume dem Thema Freiheit: Was passiert, wenn ich immer den Erwartungen der Anderen folge? Macht mich der Chip im Gehirn wirklich glücklich und frei? Habe ich in der Rolle als Journalist*in den Mut, der Wahrheit auf die Spur zu kommen? - Nicht immer ist ganz eindeutig, wer oder was die Freiheit bedroht. Umso wichtiger, dass alle Teams gemeinsam genau hinsehen, um ihr Rätsel in der vorgegebenen Zeit zu "knacken" und möglichst dicht an die Freiheit herankommen.

Das Besondere:
Escape to Freedom wurde von 150 Berliner Jugendlichen entwickelt. Gemeinsam mit Profis aus Spiel-Design, Theater und Bühnenbild erarbeiteten sie die Ideen, Stories und Rätsel für die Spiele. Sogar die Prototypen der Raumausstattungen bauten sie selbst. In Workshops entstanden so fünf Real-Live-Games, die sich mit herausfordernden (Un)Freiheitsszenarien und deren Entschlüsselung auseinandersetzen.

Nach der Testphase mit weiteren Schüler*innen werden die prototypischen Rohversionen der Story- und Spielideen gemeinsam mit kubix in die finale Räumlichkeit umgesetzt.  

Hier zu den Buchungsinformationen für Schulklassen...

 

Teilnehmende Schulen:

  • Merian-Schule (Berlin-Köpenick)
  • Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium (Berlin-Lichtenberg)
  • Leonardo-da-Vinci-Gymnasium (Berlin-Neukölln)
  • Evangelische Schule Köpenick (Berlin-Köpenick) 

Das sagen die Schülerinnen und Schüler:

Was gefiel euch am besten?

  • "Dass man so mit der Klasse zusammenarbeitet und auch eigene Ideen nutzen kann und nicht immer die vorgegebenen. Es ist was anderes als Schule – man kann frei sein!"
  • "Ich kann jetzt Dinge alleine bauen. Wir lernen viel dazu zum Beispiel wie man mit Werkzeug umgeht. Es ist super cool, dass wir so viel Freiheit haben, dass wir auch mit den Geräten alleine arbeiten dürfen."
  • "Allgemein wie man miteinander umgeht, dass man als Team zusammenarbeitet, die Klasse kommt sich dadurch näher."
  • "Man lernt was Neues dazu, zum Beispiel wie man mit einem Cuttermesser oder einer Heißklebepistole umgeht - wie man so einen Raum gestalten kann mit so wenig Materialien."
  • "Es hat Spaß gemacht, es ist einfach cool, dass man mit Pappe und Malen so viel machen kann. Außerdem: Die Leute, die sind nett, man kann mit denen ordentlich reden."
  •  "Dass die Klasse sich auch untereinander besser versteht, also kennenlernt, also anders kennenlernt, statt nur in der Schule so."

Partner in Planung und Umsetzung:

gamelab.berlin (Humboldt-Universität zu Berlin)
Eine Forschungs-und Entwicklungsplattform des Interdisziplinären Labors Bild Wissen Gestaltung, Exzellenzcluster der Humboldt Universität zu Berlin. gamelab.berlin forscht und entwickelt interdisziplinär im Zeitalter des Spiels.

kubix (Gesellschaft  für die Entwicklung und Produktion temporärer Bauten, Berlin)
Als Planungs- und Umsetzungspartner für Kommunikation im Raum realisiert kubix seit 2001 weltweit Ausstellungen, Veranstaltungen, Messen, Markenpräsentationen, Retail Spaces, Sonderbauten und vieles mehr. Zu den Auftraggebern aus dem Bereich Museen und Kulturinstitutionen gehören unter anderem das Jüdische Museum Berlin, Bauhaus Dessau, die Staatlichen Museen zu Berlin sowie die Internationalen Filmfestspiele Berlin. Kunden aus dem Bereich Wirtschaft sind unter anderem Daimler Benz, Siemens, Glashütte, Red Bull, Adidas und Soundcloud. Axel Roboom, Geschäftsführer: "Verknüpft man die Hingabe für eine Idee, die Offenheit für neue Lösungsansätze und eine präzise Planung miteinander, ist alles möglich!"

Büro für Sinn und Unsinn, Agentur für Spiel- und Lerndesign, Halle
Das Büro für Sinn und Unsinn ist ein interdisziplinäres Team von Spiel- und Lerndesigner*innen, Produkt- und Interfacedesigner*innen.  Kennen- und schätzen gelernt haben sie sich an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule.