Escape to Freedom

Ein kooperatives Echtzeitabenteuer
Realisiert aus Mitteln des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung
In Kooperation mit dem Johann-Gottfried-Herder Gymnasium (Lichtenberg)

Schirmherr:
Thomas Lilge (gamelab.berlin)

Ein (Frei)raum. Ein Team. Die Uhr läuft. 

2019 geht es im Alice-Kindermuseum um das Freisein. Wann bin ich frei? Was schränkt meine Freiheit ein? Was bedeutet heute eigentlich Freiheit? Ab März 2019 entwickeln 150 Berliner Schülerinnen und Schüler fünf Escape Rooms zum Thema Freiheit. Das Neue: Sie planen und bauen die Ideen, die Story, die Rätsel und Prototypen selbst. Gemeinsam mit Game-Designern, Bühnenbildnern und Theaterleuten entsteht in Workshops ein großes Real-Live-Game, das sich mit spannenden (Un)freiheitsszenarien und deren Entschlüsselung auseinandersetzt. Vier Schlösser müssen in jedem Raum geknackt werden. Die jungen Leute schreiben Texte, drehen Filme, produzieren Soundkonzepte, Geheimtüren und spannende Botschaften. Teamarbeit ist unbedingt gefragt, um die "Ecke" denken, Fantasie und Selbstvertrauen... 

Nach der Testphase mit weiteren Schüler*innen werden die prototypischen Rohversionen der Story- und Spielideen gemeinsam mit kubix in die finale Räumlichkeit umgesetzt.  

Ab 5. September 2019 zeigen wir die Ausstellung "Escape to Freedom". 


Teilnehmende Schulen:
Merian-Schule (Köpenick)
Johann-Gottfried-Herder Gymnasium (Lichtenberg)
Leonardo da Vinci Gymnasium (Neukölln)
Evangelisches Gymnasium (Köpenick)
 

Das sagen die Schülerinnen und Schüler:

Was gefiel euch am besten?

„Dass man so mit der Klasse zusammenarbeitet und auch eigene Ideen nutzen kann und nicht immer die vorgegebenen. Es ist was anderes als Schule – man kann frei sein!“ 

„Ich kann jetzt Dinge alleine bauen. Wir lernen viel dazu zum Beispiel wie man mit Werkzeug umgeht. Es ist super cool, dass wir so viel Freiheit haben, dass wir auch mit den Geräten alleine arbeiten dürfen“ 

„Allgemein wie man miteinander umgeht, dass man als Team zusammenarbeitet, die Klasse kommt sich dadurch näher.“

 „Man lernt was Neues dazu, zum Beispiel wie man mit einem Cuttermesser oder einer Heißklebepistole umgeht - wie man so einen Raum gestalten kann mit so wenig Materialien“

 „Es hat Spaß gemacht, es ist einfach cool, dass man mit Pappe und Malen so viel machen kann. Außerdem: Die Leute, die sind nett, man kann mit denen ordentlich reden“

 „Dass die Klasse sich auch untereinander besser versteht, also kennenlernt, also anders kennenlernt, statt nur in der Schule so“

 

Partner in Planung und Umsetzung:
gamelab.berlin (Humboldt-Universität zu Berlin)
Eine Forschungs-und Entwicklungsplattform des Interdisziplinären Labors Bild Wissen Gestaltung, Exzellenzcluster der Humboldt Universität zu Berlin. gamelab.berlin forscht und entwickelt interdisziplinär im Zeitalter des Spiels.
kubix (Gesellschaft  für die Entwicklung und Produktion temporärer Bauten, Berlin)
Als Planungs- und Umsetzungspartner für Kommunikation im Raum realisiert kubix seit 2001 weltweit Ausstellungen, Veranstaltungen, Messen, Markenpräsentationen, Retail Spaces, Sonderbauten und vieles mehr. Zu den Auftraggebern aus dem Bereich Museen und Kulturinstitutionen gehören unter anderem das Jüdische Museum Berlin, Bauhaus Dessau, die Staatlichen Museen zu Berlin sowie die Internationalen Filmfestspiele Berlin. Kunden aus dem Bereich Wirtschaft sind unter anderem Daimler Benz, Siemens, Glashütte, Red Bull, Adidas und Soundcloud. Axel Roboom, Geschäftsführer: „Verknüpft man die Hingabe für eine Idee, die Offenheit für neue Lösungsansätze und eine präzise Planung miteinander, ist alles möglich!“
Büro für Sinn und Unsinn, Agentur für Spiel- und Lerndesign, Halle
Das Büro für Sinn und Unsinn ist ein interdisziplinäres Team von Spiel- und Lerndesigner*innen, Produkt- und Interfacedesigner*innen.  Kennen- und schätzen gelernt haben sie sich an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule.